Traum-hafte Woche

15. November 2021

Am Donnerstag hat mich eine Schwester um Ermutigung gebeten und ich habe mit ihr eine Stunde lang telefoniert. Sie hat sich über ihr Leid beklagt, wobei ich ihr geraten habe, weniger zu klagen und mehr das Wort Gottes in den Mund zu nehmen, das ihr ein verändertes Leben verheißt. Denn wenn sie Gott um Hilfe bittet, aber dann die Angst hat, dass alles nur schlimmer wird, und das mit ihrem Klagen und Jammern noch bekräftigt, dann kann Gott nichts für sie tun. Wenn sie aber Sein Wort, das den Umständen widerspricht, bekennt und jeden Tag Gott für die Erfüllung Seiner Verheißungen dankt, dann wird sich in ihrem Leben viel bewegen und viel verändern.
Ich freue mich schon, dass ich ab nächstes Jahr auch eine Seelsorge-Schulung machen werde, um dann zertifizierter Seelsorger zu werden. Für meine zukünftige Berufung brauche ich sie auf jeden Fall.
Letzte Woche war für mich auch ziemlich „verträumt“, weil ich ganz viele interessante Dinge geträumt habe. Am Samstag aber war ein sehr merkwürdiger Traum, von dem ich hier berichten möchte.
Im Traum bin ich mit meinem Auto zu einer Werkstatt gefahren, um mein Auto durchchecken zu lassen. Als ich aber dort ankam, musste ich feststellen, dass man aus der Werkstatt eine Schweinefarm gemacht hat. Dort waren viele Mutterschweine, die gerade am Gebären waren und viele Menschen kamen, um diese Mutterschweine zur Geburt ihrer Ferkel zu gratulieren und brachten ihnen viele Blumensträuße. Dann sind einige ältere Damen mit Mutterschweinen spazieren gegangen, wobei die Schweine auf den Hinterbeinen gelaufen sind und haben sich an der Hand der Omas gehalten. Was wohl damit gemeint ist?
Am Sonntag lernten wir unsere Tagesmutter kennen, weil wir jetzt durch die Ausbildung meiner Frau täglich jemanden brauchen, der unseren Sohn vom Kindergarten abholt. Wir besuchten ihren Kaninchen-Stall, wo unsere Kinder mit den Kaninchen Spaß gehabt haben. Die Tagesmutter ist auch gläubig, was uns sehr gefreut hat. So wird sich die Lage bei uns etwas entspannen.

 

Aushilfe im Buchladen – Zeitschriftenartikel in der Z Kompakt

* Am Dienstag fragte mich meine Chefin, ob ich im Buchladen Books’n Beans aushelfen würde, weil dessen Betreiberin sich den Arm gebrochen hat. Da ich bereits in einer christlichen Bücherstube gearbeitet und auch kaufmänische Ausbildung hinter mir habe, habe ich mich bereit erklärt, es zu tun. So kommt es mir jetzt vor, als ob Gott mich zur Zeit immer öfter als praktischen Helfer gebrauchen möchte und meine Chefin nichts dagegen hat, mich dafür freizugeben, weil das auch zu der Satzung des Vereins dazugehört.
* Letzte Woche nach der Veröffentlichung meiner Podcast-Folge mit dem Bericht aus dem Katastrophengebiet, kam eine Nachricht von Peter Ischka, dem Herausgeber der Zeitschrift „Z Kompakt“, der mich fragte, ob ich einen Artikel für seine Zeitschrift schreiben würde. Da erinnerte ich mich daran, als ich 2017 an einem Tag überlegt habe: „Es wäre nicht schlecht, einen Artikel für eine christliche Zeitschrift zu schreiben!“ und am nächsten Tag kam der Anruf von der ide Spektrum, die mich fragten, ob ich einen Artikel für sie zum Thema Blogging schreiben könnte. Das war für mich eine Überraschung, zeigte mir aber auch, dass Gott meine Gedanken kennt. Auch viele Ideen, die mir in den Sinn kamen, haben sich immer wieder als Ideen Gottes bewahrheitet.
* Der ist mein Versorger. Wie ich schon im letzten Monat gepostet habe, steckten wir in finanziellen Schwierigkeiten. Einige haben auf meinen Spendenaufruf bei Facebook reagiert, doch das hat gerade so gereicht, um Lebensmittel zu kaufen. Ab September würden uns 1000 Euro fehlen, weil meine Frau anfängt mit der Ausbildung und das zusätzliche HARZT IV somit gleich ausfällt. So betete ich letzte Woche, dass Gott mir bis Montag eine Lösung schenkt, sonst müsste ich ein Kredit aufnehmen. Und am Samstag bekam ich einen Anruf von einem Bruder, den ich bei einem Workshop im einem Gästehaus in Maicha kennen gelernt habe, der mir eine finanzielle Hilfe angeboten hat. Gott ist gut!

Eine Woche danach

Es ist schon eine Woche her, als ich im Flutkatastrophengebiet unterwegs war, aber die Bilder der Verwüstung durch eine gewaltige Flut bleiben immer noch im Kopf. Solche Erfahrung lässt die Seele nicht einfach so los. Das hat mich dazu bewegt, einen neuen Blogprojekt ins Leben zu rufen, für den die Domain ich eigentlich für einen anderen Zweck bestellt habe. Unter www.helfenausdernot.de will ich die Helfer aus den Katastrophengebieten über ihre Erfahrungen sprechen lassen, um die Welt zu ermutigen, alles daran zu setzen, um Menschen in der Not zu helfen. Wenn Du jemanden kennst, der einer solcher Helden ist, dann mache ihn bitte auf mein Blogprojekt aufmerksam, damit er seine Geschichte weitergeben kann. Vielleicht wird Dich dieser Blog selbst ermutigen, als Helfer in den Katastrophengebiet zu reisen.
Vor zwei Jahren besuchte ich Nikolaj Sorokin in seiner Drogen Reha in Aichach und machte vor kurzem daraus einen Videobeitrag für unsere Sendung „Dimensionen“:

Hast Du ein Projekt, das Gott und Menschen dient oder kennst Du Menschen, die Wunderbares mit Gott erlebt haben? Dann lass es mich wissen. Wir brauchen mehr Material für unsere Sendung, weil wir wegen Corona kaum Drehtermine haben.
Gestern habe ich weiter an meinem Buchprojekt „ENTHARTZVIERT“ gearbeitet und einiges aus meinen Erfahrungen vom Katastrophengebiet aufgeschrieben, was den Leser motivieren soll, hilfsbereit zu sein. Bis Ende des Jahres will ich mein Buch fertiggeschrieben haben und veröffentlichen. Dafür brauche ich Dein Gebet, denn ich merke es immer wieder, dass dem Feind dieser Projekt nicht gefällt, aber Gott daran ein großes Interesse hat.
Ich brauche immer noch auch mehr finanzielle Unterstützung, weil die Arbeit im Internet mir viel Geld kostet. Auch wenn Du mich mit nur 10 Euro im Monat unterstützen könntest, dann ist es für mich eine große Erleichterung. Es gibt viel zu tun und ich habe noch einige Projekte auf dem Plan, die zum Laufen gebracht werden sollten. Danke für Deine Unterstützung!

Ostern in der Schweiz

Das war wieder eine gesegnete Zeit in der Ostschweiz bei unseren Freunden. Wir hatten gute Gespräche, viel gelacht und miteinander gebetet.
Unsere Kinder spielten mit den Kälbern im Bauernhof und besuchten mit uns das züricher Zoo.
Am Samstag habe ich mich mit Andreas Wiebe, CEO von der Swisscows AG im Rechenzentrum getroffen. Wir haben uns über die Sicherheit im Internet und auch über unsere Erfahrungen im Glauben ausgetauscht. Ich machte mit ihm noch einige Aufnahmen für unsere Sendung bei CRTV und für mein YouTube-Kanal (bitte gleich abonnieren!). Außer der Suchmaschine hat Swisscows auch einen Messenger TeleGuard ins Leben gerufen, der auch absolutt sicher ist, weil er keine Unterhaltungen und keine Daten speichert. „Du sollst des Nächsten Gut nicht begehren!“ war ein Leitsatz für die Arbeit von Andreas Wiebe, der das Wort Gottes sehr ernst nimmt. (Meine TeleGuard-ID: TLSABJCWU).
Auch unseren Gastgeber habe ich diesmal nicht verschont und machte einige Aufnahmen von ihm auf dem Bauernhof und stellte ihm paar Fragen für einen Fernsehen-Beitrag und fürs YouTube.
Eins der Geschenke war eine Packung Schweizer Süßigkeiten von der Firma Gottlieber, die in Gottlieben sitzt. Wir fanden den Namen vom Ort so wunderschön, dass wir ihn am Ostermontag vor unserer Abreise besucht haben. Als ich in Gottlieben gleich eine Drachenburg gesehen habe, dachte ich: Das passt doch nicht. Mann kann nicht Gott lieben und den Drachen (Teufel) ehren. Aber im Leben ist der Drache meistens sofort da, wenn wir Gott über alles lieben und Ihm folgen, um uns zu bekämpfen.
Am Sonntag, als wir meine Geburtstagstorte gegessen haben, kam der Bruder unseres Gastgebers dazu und wir hatten eine lange Unterhaltung, die mit dem Thema „Corona“ angefangen hat und dann zum Thema „Leben im Glauben“. Er freute sich, mich als einen gläubigen Mann kennen zu lernen, denn er dachte, dass ich nur Fotograf bin, weil ich die Hochzeit seines Bruders vor 3 Jahren fotografiert habe.
Also, irgendwie fühlten wir uns alle in der Schweiz wie zuhause. Vielleicht wird die Zeit kommen und wir in dieses wunderschöne Land ziehen werden.