Kloster statt Südtirol

4. April 2022

Eigentlich wollten wir mein Geburtstag heute in Südtirol feiern, doch es kam alles anders. Zuerst hat sich meine Frau mit Magendarm-Grippe eingesteckt, dann kam auch die Nachricht von unserer Gastgeberin, dass ihre Tochter postiv auf Corona getestet wurde. Nun, Gott weiß besser, warum das diesmal nicht klappen sollte. Wir haben uns am Samstag nach Ausflugszielen umgeschaut und haben uns entschieden zum Kloster Wettenhausen zu fahren. Der Schnee hat alles schön weiß bedeckt, so dass alles viel schöner ausgesehen hat.
Als wir am Kloster vorbei gingen, traf meine Frau die junge Schwester Johanna und fragte sie, ob wir rein dürften. Die ganz frisch eingeweihte Nonne hat uns dann durch den Kloster geführt und seine Geschichte einwenig belichtet. Dann haben wir uns zusammengesetzt, um etwas zu trinken und leckere Hafferkekse zu essen. Ich habe der Schwester Johanna meine Zeugnisse erzählt und wir haben dann zum Schluss noch zusammen gebetet. Nein, nicht zur Maria, sondern zu Jesus!
Dann habe ich Schwester Johanna meine Kontakt-Daten hinterlassen, fals sie sich für ein Fernseh-Beitrag bereit wäre, ein Interview zu geben. Ich habe ja während der Führung schon mit dem Handy gefilmt, doch sponntan wollte sie kein Interview geben.
Finanziell werde ich immer wieder angegriffen und suche immer noch nach Unterstützern, die mich monatlich untersützten. Momentan sind es nur zwei, die mich monatlich mit 25 Euro unterstützen. Neuerdings kann man mir auch Bitcoins spenden! Dafür habe ich ein kostenloses Konto bei NURI eingerichtet, denn man sollte für die neue Zeit schon vorbereitet sein, wenn das Bargeld abgeschafft wird und nur digitales Geld geben wird. Ich bin zwar kein Freund von digitalen Währung, aber vieles läuft ja nicht nach meinem Geschmack und ich muss für alles bereit sein.
Es ist dumm, die technischen Entwicklungen dieser Welt, nicht zu nutzen. Wenn Christen sich schon vor Corona aktiv mit den Medien beschäftigt hätten, dann hätten wir viel mehr Menschen für Jesus erreichen können. Oder?

Zwei Tage offline – Schon zwei Unterstützer!

7. Februar 2022

Letzte Woche musste ich zuhause bleiben, weil mein Auto wieder in der Reparatur war. Die Lichtmaschine musste ausgewechselt und einige Lampen ausgetauscht werden. Und jetzt muss ich wieder Gott vertrauen, dass Er uns durch diesen Monat trägt, weil das blöde Auto so viel Geld frisst. Aber wie auch bei jedem Übel hat es auch etwas Positives an sich. Mein Sohn musste die halbe Woche zuhause bleiben, weil in seinem Kindergarten Personalmangel herrschte. Der Sturm hat zum Ausfall der Internetverbindung geführt, so dass wir zusammen gute Zeit offline verbringen konnten. Ich bin Gott sehr dankbar für meine Kinder, weil ich in meiner Vaterrolle auch Gott besser als meinen Vater verstehen kann.
Nun, es klingt vielleicht komisch, aber ich habe mich auch sehr gefreut, dass es sich noch ein Leser meiner Andachten meldete, der mich monatlich finanziell unterstützen möchte. Das ist zwar erst der zweite Unterstützer, aber für mich war das trotzdem eine große Freude und es motiviert mich, weiter zu machen. Ich mache meine Dienste auf keinen Fall fürs Geld, sonst würde ich meine Andachten und Blogbeiträge kostenpflichtig anbieten. Aber sie kosten mir Zeit und Geld. Bei so einer mangelnden Bereitschaft, christliche Medienarbeit, die nicht ERF oder Bibel TV ist, zu unterstützen, fehlt oft auch die Motivation, mehr in dem Bereich zu arbeiten. Wenn nicht so viele positiven Feedbacks kommen würden, dann hätte ich schon längst alle meine christlichen Blogs gelöscht und hätte mich lieber aufs Geldverdienen konzentriert. Auch wenn manche Schlaumeier mir sagten, dass ich wie Paulus mehr fürs Geld arbeiten müsste, um niemanden um Unterstützung bitten zu müssen, ist das leider nicht möglich, denn Medienarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch. So muss ich am Wochenende mir oft extra Zeit nehmen, um meine Beiträge und Podcasts vorzubereiten, weil ich während der Woche wegen meiner Arbeit und Alltagsgeschäften zu wenig Zeit für meine Blogaktivitäten habe. Zum Glück kann ich meine Andachten und andere Blog- und Audiobeiträge vorplanen. So konnten die Andachten gepostet werden als wir einige Tage ohne Internet waren, weil ich sie vorher geschrieben und eingeplant habe.
Jetzt blicke ich voller Hoffnung in die neue Woche und bin gespannt, was für Überraschungen mich in kommenden Tagen erwarten.