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Keller voller Äpfel

30. Mai 2022

Letzten Dienstag träumte ich schon wieder was interessantes. Ich war in einem älteren Haus, in dem ich eine Art Hauskreis starten wollte, dann ging ich ins Keller, um zu schauen, was ich dort für den Tisch finde. Als ich im Keller war, sah ich Berge von grünen Äpfeln und oben auf den Regallen Gläser mit eingelegtem Gemüse. Ich habe dort einige faule Äpfel aussortiert, um sie zu entsorgen, dann ging ich wieder ins Haus. Traum Ende. Nun das kann mit meinem Projekt „Einfach Kirche“ zusammenhängen, denn ich habe vor, Menschen aus der Umgebung zur Waldkirche in unserem Wald einzuladen, um ihnen das Evangelium zu verkündigen und daraus eine Hauskirche in unserem Dorf zu gründen. Eine Freundin meinte, dass Keller mein Inneres bedeutet und die faulen Äpfel etwas faules in mir bedeuten können, was ich bereinigen soll. Das mache ich schon seit einiger Zeit, damit Gott nichts im Wege steht, mich zu gebrauchen.
Mein Online-Vortrag letzten Freitag wurde zwar nur von 2 Leuten über Zoom, aber dafür von ganz vielen über Instagram live besucht. Ich wünsche mir zwar, viel mehr Menschen mit meinen Glaubenserfahrungen zu ermutigen, aber auch wenn ich nur einen oder zwei im Monat ermutigen kann, lohnt es sich. Denn diese wenige Leute kann Gott verändern und sie mächtig in Seinem Reich gebrauchen. Für mich gilt immer noch „Wer im Kleinen treu ist, dem wird Gott Großes anvertrauen.“ Dranbleiben lohnt sich immer! Das habe ich aus der Erfahrung gelernt.
Letzten Donnerstag besuchte ich selbst die Waldkirche, um einige Videos aufzunehmen, die für die Einladung dienen sollen und nahm mir am Freitag frei, um mich für den Urlaub vorzubereiten und meine Andachten für diese Zeit einzuplanen, um die „Urlaubsunterbrechung“ diesmal zu vermeiden.
Am Sonntag habe ich mein Online-Kurs von REUTERS „Einführung in den digitalen Journalismus“ abgeschlossen, was mein Wissen zu dem Thema erweitert hat.
Nun freue ich mich schon auf unseren Urlaub und auf die schönen Bilder und Videos, die ich dort machen werde. Du darfst uns etwas „Urlaubsgeld“ hier spenden. Danke!

Neues Online-Projekt – Hammer-Statistik

10. Mai 2022

Letzte Wochen war bei mir viel los. Außer den Kämpfen mit Behörden für meine aus der Ukraine geflüchteten Schwiegereltern und anderen Problemen, ist auch etwas Neues geboren!
Mir liegt ja schon lange auf dem Herzen, online-Kurse zu gestalten. Leider hatte ich immer viel Ablenkung und viele Angriffe erlebt. Jetzt hatte ich ein wenig „Luft“, um mich mit der Gestaltung meines neues Projekts „Einfach Kirche“ zu beschäftigen. Daraus entsteht eine Online-Gemeinde, die durch Glaubenskurse wachsen und sich zu vielen Offline-Hauskirchen entwickeln soll.
Die Besucher meines Online-Vortrags sollen dadurch mit mir und mit anderen Christen vernetzt bleiben können. Ich spürte eine echte Begeisterung, als ich die Idee bekam. Jetzt bin ich dabei, die Glaubenskurse zu entwickeln, die auf meinen eigenen Erfahrungen mit Gott basiert sind, aber einfach gestaltet. Den Glaubensgrundkurs können dann die Gläubigen an die Ungläubigen weiterleiten und so als evangelistisches Mittel nutzen. Ich bin immer noch am Beten, dass Gott mir reichlich Geld schenkt, damit ich mir einen leistungsstarken Computer kaufen kann, um Videos zu Hause zu bearbeiten. Der kostet mit zwei Monitoren ca. 5000 Euro. Gott weiß aber wofür ich ihn brauche und wird mir (vielleicht mit Deiner Unterstützung) sicher geben.
Der Blick auf die Statistik in meinem Andachten-Blog (über 6000 Besucher! Meisgeklickter Beitrag) hat mich wieder motiviert, an meiner Internet-Arbeit dranzubleiben, auch wenn es finanziell momentan echt schwierig ist. Im nächsten Monat muss ich 400 Euro nur für meine Plugins bezahlen, deren Einsatz sich wirklich lohnt. Auch die Feedbacks von Lesern meiner Beiträge machen mir Mut zum Ausharren. Gott möchte Großes tun, weil Er groß ist und weil Er in den schwachen mächtig ist! Glaubst Du das auch?
Am Sonntag und am Montag nutzte ich das schöne Wetter, um im Wald einige Videos für meine Online-Kurse aufzunehmen. Auf dem Weg zum Drehort betete ich, dass Gott diese Videos gebraucht, um Seine Botschaft durch meine Arbeit zu vermitteln. Also, dann glaube ich einfach, dass Er das tut.

Geburtstagsfeier – schweres Geburtstagsgeschenk

12. April 2022

Letzte Woche habe ich meinen 47 Geburtstag mit einem Besuch eines klassischen Konzerts mit meiner Frau gefeiert. Ich habe gestaunt, dass ganz viele Menschen mit den Masken beim Konzert waren, obwohl es keine Pflicht mehr bestand. Für mich war das auf jeden Fall ein schöner Geburtstagsgeschenk, denn ich die Maske nie und habe sie für sinnlos gehalten. Noch ein besonderes Geschenk erhielt ich vom Christlichen Integrationszentrum Augsburg: ein schweres Multifunktionsgerät von Canon. Ich habe mir zwar gewünscht, einen Läserdrucker, aber dass Gott mich mit so einem schweren Gerät beschenkt, hätte ich nicht gedacht. Leider steht das Gerät jetzt unten im Eingang, weil es einfach zu schwer (168 kg) ist, ihn auf den zweiten Stock zu tragen. Zuzweit mit dem Nachbarn haben wir es nicht geschafft.
Gestern hat meine Chefin mich gefragt, wann wir angefangen haben, täglich eine Stunde zu beten und hat gestaunt, dass es schon fast zwei Jahre sind. In dieser Zeit hat Gott auch einiges bewirkt und einiges will Er noch tun. Dranbleiben ist ganz wichtig, besonders in dieser merkwürdigen Zeit.
Die Ukraine ist bei uns immer noch ein Thema, zu dem ich letzte Woche einen Fernsehen-Beitrag gemacht habe. Am Sonntag habe ich unseren Keller entrümpelt und 5 Kartons mit alten Klamotten eingesammelt, die ich dem Ukraine-Verein gespendet habe. Da ich war froh, wieder etwas Platz im Keller geschafft zu haben.
Mein Junior (6 J.) hat auf YouTube mit seiner Schwester meine Videos angeschaut und sagte mir gestern: „Papa, es ist mir nützlich, Deine Videos anzuschauen, weil ich so mehr über Gott erfahren kann!“ Da habe ich gestaunt. Abends, als die Mama bei der Fahrschule war, habe ich mit ihm vor dem Schlafengehen die Bibel gelesen, damit er seinen Hunger nach Gott nicht verliert. Ich bin Gott dankbar für diese Geschenke und bete, dass sie Seine echte Nachfolger werden. Dass meine Videos für sie bereits jetzt ein gutes Erbe sind, find ich einfach genial.

Kloster statt Südtirol

4. April 2022

Eigentlich wollten wir mein Geburtstag heute in Südtirol feiern, doch es kam alles anders. Zuerst hat sich meine Frau mit Magendarm-Grippe eingesteckt, dann kam auch die Nachricht von unserer Gastgeberin, dass ihre Tochter postiv auf Corona getestet wurde. Nun, Gott weiß besser, warum das diesmal nicht klappen sollte. Wir haben uns am Samstag nach Ausflugszielen umgeschaut und haben uns entschieden zum Kloster Wettenhausen zu fahren. Der Schnee hat alles schön weiß bedeckt, so dass alles viel schöner ausgesehen hat.
Als wir am Kloster vorbei gingen, traf meine Frau die junge Schwester Johanna und fragte sie, ob wir rein dürften. Die ganz frisch eingeweihte Nonne hat uns dann durch den Kloster geführt und seine Geschichte einwenig belichtet. Dann haben wir uns zusammengesetzt, um etwas zu trinken und leckere Hafferkekse zu essen. Ich habe der Schwester Johanna meine Zeugnisse erzählt und wir haben dann zum Schluss noch zusammen gebetet. Nein, nicht zur Maria, sondern zu Jesus!
Dann habe ich Schwester Johanna meine Kontakt-Daten hinterlassen, fals sie sich für ein Fernseh-Beitrag bereit wäre, ein Interview zu geben. Ich habe ja während der Führung schon mit dem Handy gefilmt, doch sponntan wollte sie kein Interview geben.
Finanziell werde ich immer wieder angegriffen und suche immer noch nach Unterstützern, die mich monatlich untersützten. Momentan sind es nur zwei, die mich monatlich mit 25 Euro unterstützen. Neuerdings kann man mir auch Bitcoins spenden! Dafür habe ich ein kostenloses Konto bei NURI eingerichtet, denn man sollte für die neue Zeit schon vorbereitet sein, wenn das Bargeld abgeschafft wird und nur digitales Geld geben wird. Ich bin zwar kein Freund von digitalen Währung, aber vieles läuft ja nicht nach meinem Geschmack und ich muss für alles bereit sein.
Es ist dumm, die technischen Entwicklungen dieser Welt, nicht zu nutzen. Wenn Christen sich schon vor Corona aktiv mit den Medien beschäftigt hätten, dann hätten wir viel mehr Menschen für Jesus erreichen können. Oder?

Gastbeitrag – Geburtstag – Südtirol

31. März 2022

Die Wege des Herrn sind unerklärlich, aber immer wieder spannend. Seit einigen Jahren kenne ich Ulrike Nägele aus Südtirol als christliche Bloggerin und schreibe hin und wieder einen Gastbeitrag in ihrem Blog. Neulich überlegte ich, wie ich meinen Geburtstag feiern könnte. Da wir mit meiner Frau an meinen früheren Geburtstagen oft irgendwohin gefahren sind, kam mir die Idee, an diesem Wochenende nach Südtirol zu fahren, um die schöne Landschaften anzuschauen und zu fotografieren, aber auch Ulrike zu treffen, um mit sie persönlich kennen zu lernen und ein Video für CRTV und für meinen YouTube-Kanal aufzunehmen. Dass Ulrike mir spontan zugesagt hat, war ich etwa überrascht, denn so viel Spontanität erlebe ich in Deutschland selten.
Dass aber so manche Ideen von Gott kommen, erkenn ich oft am gleichzeitigen Angreifen des Teufels. So auch jetzt, als ich dachte, dass wir uns den Ausflug eigentlich leisten könnten, hat unser Stromanbieter die Nachzahlung von 260 Euro abgebucht. In solchen Fällen bedanke ich mich beim Widersacher, dass er mir Gottes Vorhaben bestätigt und Gott wird alles dafür tun, damit Sein Plan mit mir in Erfüllung geht. Ich weiß zwar im moment noch nicht, warum diese Reise nach Südtirol so wichtig ist, aber das werde ich schon entweder vor Ort oder aber später erkennen.
Der Blick auf die Besucher-Zahlen meines Andachten-Blogs machte mir heute wieder Mut, weiter zu machen. Gestern waren über 2000 Besucher drauf! Da hat sich jahrelange Arbeit gelohnt. Ich war zwar immer wieder kurz vor dem Aufgeben, weil diese Arbeit mir viel Zeit und Geld kostet und ich dafür kaum Unterstützung bekomme, aber die positiven Feedbacks und solche Entwicklungen machen mir Mut, weiterzumachen. Der gestrige Rekord könnte mit meinem Gastbeitrag im Glaube-Hoffnung-Liebe Blog zusammenhängen, weil ich dort meine Blogs verlinkt habe. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, etwas online zusammen zu machen und einander zu unterstützen.
Ich würde mich freuen, wenn Du mich zu meinem Geburtstag mit Finanzen segnest, damit ich mir den Weg und die Aufenthalt in Südtirol leisten kann. Ich werde später darüber berichten, was ich dort erlebt habe. Hier findest Du meine Daten dafür. Ich bedanke mich im Voraus!

Ukraine…Ukraine…Ukraine

28. März 2022

Letzte Wochen haben sich bei uns wie auch bei vielen anderen Menschen alle Gedanken um die Ukraine gekreist. Das kommt natürlich davon, weil meine Frau eine Ukrainerin ist und viele Freunde in der Ukraine hat, mit denen sie im Kontakt ist. Einige haben es geschafft, das Land zu verlassen, andere bleiben als Helfer da. Es ist schon eine sehr herausfordernde Zeit für uns alle, aber mit unserem Gott können wir sie gut überstehen. Wir als Familie versuchen auch zu helfen, wie es nur möglich ist. Ich danke an dieser Stelle meine Unterstützer, die uns ermöglichen, Pakete mit Lebensmittel und anderen Sachen an unsere Freunde nach Ukraine und Polen zu schicken. Wir brauchen weiterhin die Unterstützung. Danke!
In der letzten Woche habe ich einen neuen Videobeitrag mit dem Titel „Warum lässt Gott den Krieg zu?“ online gestellt (…wenn mein YouTube-Kanal noch nicht abonniert hast, dann kannst Du das hier tun!)
Bei meinem Arbeitgeber (CRTV Augsburg e. V.) ist Ukraine jetzt auch ein Thema. Am Donnerstag waren wir auf dem Dreh in einem Gymnasium in Mering, das den Kindern aus Ukraine mit einem „Willkommensprojekt“ die Möglichkeit bittet, an der Schule teilzunehmen und deutsche Sprache zu lernen. Dort lernte ich die Lehrerin aus Dnjepropetrovsk kennen und habe ihr im Gespräch mit dem Direktor des Gymnasiums gedolmetscht. Da sie auch eine Psychologin ist, will sie die geflüchteten Kinder psychologisch betreuen. Als wir uns später über das Schulsystem in der Ukraine unterhalten haben, stellte ich fest, dass die Ukraine in vielen Dingen viel weiter ist als Deutschland.
Am Freitag war ich mit dem Schnitt für den Fernseh-Beitrag beschäftigt, denn man später auch auf unserem YouTube-Kanal anschauen kann.
Auch Katarina aus Kiew, über die ich im Dezember geschrieben habe (siehe hier) ist nach Deutschland geflohen und ich unterstütze sie jetzt über TeleGuard beim Lernen der Deutschen Sprache.

Wohnung für die Schwiegereltern – Vortrag

14. März 2022

Meine Schwiegereltern sind wieder zu uns gekommen, weil in der Ukraine Krieg herrscht. Wir haben uns auf die Suche nach einer Wohnung gemacht und geholfen wurde uns bei CiZ Augsburg! Dieser Verein ist gerade sehr aktiv in der Arbeit mit ukrainischen Flüchtlingen. Am Donnerstag besuchte ich CiZ mit meiner Chefin zusammen, um die Briefumschläge abzuholen, die bei CiZ mit unseren Visitenkarten gefüllt wurden. Und die Vereinsleiterin zeigte mir drei Wohnungsangebote von Vermietern, die selbst Christen sind und gern Menschen bei sich aufnehmen würden. Eine Wohnung hat uns interessiert, weil sie nicht weit von uns entfernt ist. Am Samstag haben wir den Schlüssel geholt und am Sonntag sind meine Schwiegereltern dort eingezogen. Dass Gott uns gerade jetzt immer wieder ganz schnell unterstützt, ist erstaunlich. Ich bin zwar eher daran gewöhnt, länger auf Gottes Antworten zu warten, bin aber sehr dankbar, wenn es auch schneller geht. So habe ich am Freitag die Rechnung über die Nachzahlung von Stromkosten (266 €!) bekommen, was mich zuerst sehr erschreckt hat, aber gleichzeitig kamen Spenden rein, die genau diese Summe bedecken. Gott ist einfach wunderbar!
Am Samstagabend hatte ich seit längerem wieder nur einen einzigen Teilnehmer bei meinem Online-Vortrag „Wer glaubt, der siegt!“, aber manchmal ist es von Gott so gewollt. So konnte ich mich ausführlich mit dem Teilnehmer unterhalten und ihn ermutigen. So ist es für mich kein Grund, aufzuhören, den Online-Vortrag weiter zu machen. Ich habe ja viel mit Gott erlebt und möchte es mit vielen anderen Menschen teilen, damit sie auch an einen lebendigen Gott glauben, für den nichts unmöglich ist.
Ich brauche nach wie vor finanzielle Unterstützung. Besonders jetzt, weil ich meine Freunde in der Ukraine gern mit Geld unterstützen möchte, die nicht fliehen konnten. Was Christen in der Ukraine gerade erleben, kann man hier anhören. Die ganze Welt betet jetzt für den Frieden in der Ukraine und ich ermutige jeden, das auch zu tun.

Es ist gerade alles verrückt!

9. März 2022

Anders als verrückt, kann man die Situation gerade nicht bezeichnen. Seit einigen Tagen sind meine Schwiegereltern wieder bei uns, weil sie vor Krieg in Ukraine fliehen mussten. Die Behörden spielen aber verrückt. Wir mussten einen Tag in der Kälte ausharren, bis wir die beiden zur Registrierung bringen konnten. Dann aber drängten sie uns einen Asylantrag zu stellen, weil die Beiden hier schon als Asylanten waren und letztes Jahr abgeschoben wurden. Nach dem Kontakt der Heimleitung des Heims, wo meine Schwiegereltern früher lebten, wurde der gestellte Asylantrag gelöscht und wie mussten die beiden neu registrieren, damit sie hier wie alle andere Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden können. Es herrscht ein Chaos ohne Ende. Das Geplapper in den Medien, dass man angeblich aus der letzten Flüchtlingswelle 2015 viel gelernt hätte und alles im Griff hat, ist nur die Luft. Wenn es keine Gemeinden und keine Vereine wie z.B. CiZ in Augsburg geben würde, dann wäre es noch schlimmer.
Heute bin ich endlich wieder an meinem Arbeitsplatz und kann bei der Arbeit etwas entspannen.
Obwohl ich jetzt einige Tage keine Andachten schreiben und aufnehmen konnte, wurde ich heute Morgen von der Statistik der Besucherzahlen überrascht. Schon in der Früh waren es 1809 Besucher! Das hat mich natürlich sehr gefreut und in den letzten Tagen gab’s immer wieder neue Abonnenten. Das macht mir Mut, trotzt der widrigen Umstände, weiter zu machen. Bitte bete für mich, dass die Lage mit meinen Schwiegereltern sich bald entspannt und wir für sie eine Wohnung finden, wo sie leben können. Wir brauchen nach wie vor finanzielle Unterstützung, weil die Spritpreise wieder mächtig gestiegen sind und ich muss viel mit dem Auto zwischen Diedorf und Augsburg fahren. Allein zur Registrierungsstelle sind es 20 km von uns, die ich nur in letzten Zwei Tagen mehrmals besuchen musste.
Ja, der Feind ist mächtig unterwegs, aber Gott ist noch mächtiger unterwegs. In der Ukraine erleben Christen große Wunder. Die Bomben, die neben ihren Häusern landen explodieren nicht oder verschwinden bereits in der Luft. Gott ist stärker als Krieg und Jesus hat den größten Zerstörer Satan bereits besiegt. Wir dürfen uns nicht erschrecken lassen, sondern müssen weiterhin im Gebet und Glauben ausharren.
Ukraine-Hilfe

Siwsscows und Ukraine-Krieg

7. März 2022

Wir sind am 26. März in die Schweiz zu unseren Freunden in Homburg gefahren und am Montag danach habe ich mich wieder mit Andreas Wiebe von Swisscows AG getroffen, um noch einige Videos aufzunehmen und uns über seine Arbeit auszutauschen. Wir waren ganze 6 Stunden zusammen und es war ein tolles Erlebnis. Daraus haben sich einige Ideen und nach meinem Empfinden auch langfristige Freundschaft entwickelt.
Ein Tag später habe ich mich mit Andreas Lange von Medialog getroffen und wir haben uns über die Medienarbeit und geistliche Entwicklung in der Welt und in unserem Leben unterhalten. Das war ein sehr ermutigendes Gespräch. Abends haben wir mit unseren Gastgebern zusammen gebetet und ich hatte ein Bild von dem Bauernhof, aus dem in der tiefsten Nacht Lichtstrahlen über die ganze Gegend ausgingen. Wir werden immer noch eingeladen, in die Schweiz umzuziehen und eine Wohnung wäre für uns sogar fertig eingerichtet, aber wir sind noch am Beten, dass Gott uns zeigt, wohin die Reise geht. Dass es bald zum Umzug kommt, habe ich schon seit einem Jahr das Empfinden, weil Gott mir aufs Herz gelegt hat, meine Sachen langsam einzupacken.
Wir waren bis Donnerstag in der Schweiz, wo wir auch eine Schokoladenfabrik besuchten und einen Spaziergang in Appenzell gemacht haben. Danach sollten wir nachhause fahren, aber wir haben die Nachricht erhalten, dass meine Schwiegereltern aus ihrer Stadt in Ukraine fliehen müssen und dass sie bereits unterwegs zur polnischen Grenze sind. Da wir nicht genau wussten, wie es weiter geht, fuhren wir zuerst zu meiner Mutter nach Gifhorn, denn von dort ist Polen näher als von Bayern. Wir warteten einen Tag und haben uns eigentlich darauf vorbereitet, nach Polen zu fahren, um unsere Fluchtlinge von dort abzuholen. Doch Gott hat so geführt, dass dort ein Mann aus Straubing abgeholt und ich sie am Samstag von Straubing abholen musste. Jetzt geht der Stress mit Behörden wieder los. Hätten sie meine Schwiegereltern letztes Jahr nicht abgeschoben, dann hätten wir jetzt weniger Stress. Bitte bete, dass wir für meine Schwiegereltern bald eine Wohnung finden. Danke!

Zwei Tage offline – Schon zwei Unterstützer!

7. Februar 2022

Letzte Woche musste ich zuhause bleiben, weil mein Auto wieder in der Reparatur war. Die Lichtmaschine musste ausgewechselt und einige Lampen ausgetauscht werden. Und jetzt muss ich wieder Gott vertrauen, dass Er uns durch diesen Monat trägt, weil das blöde Auto so viel Geld frisst. Aber wie auch bei jedem Übel hat es auch etwas Positives an sich. Mein Sohn musste die halbe Woche zuhause bleiben, weil in seinem Kindergarten Personalmangel herrschte. Der Sturm hat zum Ausfall der Internetverbindung geführt, so dass wir zusammen gute Zeit offline verbringen konnten. Ich bin Gott sehr dankbar für meine Kinder, weil ich in meiner Vaterrolle auch Gott besser als meinen Vater verstehen kann.
Nun, es klingt vielleicht komisch, aber ich habe mich auch sehr gefreut, dass es sich noch ein Leser meiner Andachten meldete, der mich monatlich finanziell unterstützen möchte. Das ist zwar erst der zweite Unterstützer, aber für mich war das trotzdem eine große Freude und es motiviert mich, weiter zu machen. Ich mache meine Dienste auf keinen Fall fürs Geld, sonst würde ich meine Andachten und Blogbeiträge kostenpflichtig anbieten. Aber sie kosten mir Zeit und Geld. Bei so einer mangelnden Bereitschaft, christliche Medienarbeit, die nicht ERF oder Bibel TV ist, zu unterstützen, fehlt oft auch die Motivation, mehr in dem Bereich zu arbeiten. Wenn nicht so viele positiven Feedbacks kommen würden, dann hätte ich schon längst alle meine christlichen Blogs gelöscht und hätte mich lieber aufs Geldverdienen konzentriert. Auch wenn manche Schlaumeier mir sagten, dass ich wie Paulus mehr fürs Geld arbeiten müsste, um niemanden um Unterstützung bitten zu müssen, ist das leider nicht möglich, denn Medienarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch. So muss ich am Wochenende mir oft extra Zeit nehmen, um meine Beiträge und Podcasts vorzubereiten, weil ich während der Woche wegen meiner Arbeit und Alltagsgeschäften zu wenig Zeit für meine Blogaktivitäten habe. Zum Glück kann ich meine Andachten und andere Blog- und Audiobeiträge vorplanen. So konnten die Andachten gepostet werden als wir einige Tage ohne Internet waren, weil ich sie vorher geschrieben und eingeplant habe.
Jetzt blicke ich voller Hoffnung in die neue Woche und bin gespannt, was für Überraschungen mich in kommenden Tagen erwarten.