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Vorbereitungen laufen

Einerseits höre ich immer öfter, dass es neue Suizidfälle in Augsburg gibt, andererseits möchte ich, dass immer mehr Menschen das Leben in Person finden. So plane ich einen evangelistischen Open Air Gottesdienst in Diedorfer Waldkirche (ein Platz mit Kreuz und drei Bänken), der dazu dienen soll, mit Menschen aus der Umgebung ins Gespräch über Gott zu kommen und für sie zu beten. Gestern bin ich nochmal zur Waldkirche betend gegangen und habe Gott vor Ort eingeladen, dort zu sein. Abends habe ich mit Even Grüner, der mit der Straßen-Kirche überall unterwegs ist, telefoniert und ihn gefragt, ob er als Diener auch dabei sein würde. Er fand meine Idee gut und hat mich ermutigt, das umzusetzen. Ich werde ihn noch kontaktieren, sobald ich die Einladung fertig gemacht habe. Die Einladung werde ich dann im Wald, auf den dörflichen Pinnwänden und im Internet verteilen. Bitte bete, dass Gott durch diese Aktion viel Herzen ergreift und zu Seinen Kindern macht, dass Er unsere Aktion mit Zeichen und Wunder begleitet, damit die Besucher Gottes Existenz nicht mehr anzweifeln können.
Dass Gott wirklich dahintersteht und etwas bewegen will, merke ich auch an den Angriffen, die in der letzten Zeit immer mehr werden. Am schlimmsten werden aktuell meine Finanzen angegriffen. Der Feind will ja, dass ich kein Geld für evangelistisches Material und für die Werbung habe. Aber aus der Erfahrung weiß ich, dass Gott umso mächtiger wirken wird. Vielleicht bewegt Er Dein Herz, mir Geld für die evangelistische Aktion zu spenden, damit ich einige Neue Testamente und Traktate besorgen kann. Das wäre super! Bei Giveaway bestellte ich schon einige evangelistische Geschenke, die ich gern verteilen würde.
Diese Woche wird sicher noch einiges passieren, denn ich erwarte, dass Gott in meinem Leben und dahintersteht im Leben meiner Geschwister und Freunde handelt. Bitte bete für mich, dass Gott mir Hilft alle Angriffe durchzustehen und Seine ermutigende Botschaft noch vielfältiger zu verbreiten. Danke für Deine Unterstützung!

Urlaubsende – Neues Handy

Die zwei Wochen Urlaub in Kroatien sind nun vorbei. Am Samstagabend sind wir von Kavran zurückgekehrt. Ab heute beginnt nun wieder Arbeitsalltag.
Als mir gleich am ersten Urlaubstag mein Smartphone kaputt gegangen ist, merkte ich plötzlich wie abhängig man von dieser modernen Technik eigentlich ist. Plötzlich konnte ich mich bei meinem E-Mail-Konto nicht mehr einloggen, ich konnte kein Online-Banking machen, ich konnte (was für mich am Schlimmsten war!) keine Fotos machen. Von 1&1 bekam ich ein neues Smartphone geliefert, weil ich bei dem Anbieter einen Vertrag hatte, somit entstehen mir keine extra Kosten, nur mein Vertrag verlängert sich um einige Zeit.
Durch meine Arbeit bei CRTV lernte ich das gemeinsame tägliche Gebet immer mehr schätzen. Während des Urlaubs habe ich mir ruhiges Platz auf einem Felsen gesucht und einige Zeit gebetet habe. Abends haben wir eine Doku bei Netflix, in der es um die Ausbeutung der Ozeane geht. Diese Doku zeigt ganz deutlich wie korrupt und betrügerisch diese Welt und ihre Politik ist. Immer mehr verstehe ich, wie wertvoll das ist, nicht von dieser Welt zu sein. Das motiviert mich, immer mehr Menschen mit der ermutigenden Botschaft des Evangeliums zu erreichen. Dazu kam mir die Idee für einen neuen Vortrag, den ich „Neues Leben – neue Identität“ nennen und bei Christen im Beruf anbieten werde. Ich war ja in Russland Deutscher und in Deutschland wurde ich Russe, aber ich habe mich nicht mehr über meine Nationalität, sondern über meinen Glauben identifiziert. Darüber könnte ich einige Erfahrungen weitergeben, die hilfreich sein könnten. Ich freue mich auf „heißen“ Sommer, der nicht nur wegen der Hitze heiß wird, sondern wegen Gottes Handeln. Am Freitag findet wieder mein Online-Vortrag „Wer glaubt, der siegt!“ statt und ich hoffe, dass ich wieder einige Herzen ermutigen und im Glauben stärken kann. Ich bin sehr gespannt, was Gott in dieser Woche alles bewegen wird.

Grüße aus Kavran – Wunder

Es ist schon mehr als eine Woche, dass wir im Meer plantschen dürfen. In dieser Zeit habe ich mein Büchlein von Bruder Andrew „Da änderte Gott seine Absichten“ ganz durchgelesen. Manchmal lohnt es sich etwas ältere Bücher zu lesen, aus denen man viel lernen kann. So war es auch mit diesem Buch. Ich habe viel dazugelernt, was das Thema Gebet angeht.
Leider ist mein Handy immer noch kaputt, was mich daran hindert, Werbung bei Sozialen Netzwerken für meinen Online-Vortrag zu machen. Darum bitte ich Dich, mir unter die Arme zu greifen und DEN LINK weiterzuleiten, damit noch mehr Menschen ermutigt werden können. Danke im Voraus! Ich wäre Dir sehr dankbar dafür!
Heute vor 8 Jahren habe ich begonnen mit Andachten schreiben und kann trotzt mangelnder Unterstützung positive Bilanz ziehen. Viele ermutigte Leser, viele neue Besucher und Abonnenten, viele positiven Feedbacks… Das macht mir Mut, weiter zu machen, obwohl ich immer wieder an Aufgeben gedacht habe, weil es mir viel Geld und Zeit kostet. Ich verlasse mich schon lange auf keine Menschen mehr, weil sie sich immer wieder als untreu und unzuverlässig erwiesen haben. Auf Gott kann ich mich aber immer verlassen. Heute Morgen habe ich Ihn um weitere Wunder in meinem Leben gebeten und als wir dann Nachmittag am Strand waren, lese ich am Felsen frisch geschriebenes Wort „Wunder“. Als wolle mir Gott damit sagen, dass ich von Ihm bald ein oder mehrere Wunder erwarten kann. Ich bin ziemlich sicher, dass Gott dieses Jahr noch viele Wunder unterschiedlicher Art tun wird. Ich glaube an Seine Größe und an Seine rettende und heilende Kraft.
Auch wenn Urlaub eine schöne Sache ist, vermisse ich schon mein Zuhause. Da ist es irgendwie immer schöner. Eine Woche haben wir noch vor uns, dann geht’s wieder heim. Ich freue mich schon auf die Aktionen, die bevorstehen, um Menschen in unserem Ort für Jesus zu erreichen.

Urlaub in Kroatien

Wir grüßen Dich aus Kroatien! Der Weg nach Karvan dauerte doppelt so lang wie geplant, weil die Autobahnen überlastet waren. Da spielte es auch keine Rolle, dass wir Nachts um 3 Uhr gestartet sind. In Österreich und in Slowenien waren viele Staus. Wir waren dann erst gegen 18:30 vor Ort.
Leider ging gestern Abend auch mein Handy kaputt, so dass ich mich weder bei meinen E-Mail-Konten, noch bei sozialen Netzwerken anmelden konnte, weil alles mit Handy verbunden ist und es wird ja verdächtigt, dass jemand anders aus Kroatien sich bei meinen Konten einloggen will. Sowas blödes auch! Gott sei Dank, hat meine Frau ein Smartphone, der als Navi dienen kann, wenn wir heimfahren.
Vielleicht wollte Gott, dass ich mein Urlaub ohne Handy verbringe. Wer weiß, wofür das gut ist. Blöd ist nur, dass ich jetzt keine schönen Fotos machen kann, weil ich meine Spiegelreflexkamera nicht mitgenommen habe. Wie auch immer, wir genießen erstmal zwei Wochen das Meer, um unser Immunsystem zu stärken und zu Kräften zu kommen.
Auf dem Weg nach Kroatien rief mich Even Walter Grüner von der Straßen-Kirche, der als Evangelist und Gemeindegründer unterwegs ist. Ich habe ihn per E-Mail kontaktiert, weil ich mich mit ihm treffen wollte, um über geplanten evangelistischen Einsatz in der Waldkirche zu sprechen. Ich habe mich sehr über sein Anruf gefreut und freue mich nach dem Urlaub, ihn zu sehen.
Bitte bete für mich und unterstütze mich finanziell, damit wir für den Einsatz des Jahres gut ausgerüstet sind (Bibel und anderes ev. Material kaufen…). Ich freue mich schon auf den Sommer mit Gottes mächtigem Wirken. Bete mit, dass Gottes Geist mächtig wirkt und viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus bewegt. Lass Dich gebrauchen als Gottes Sprachrohr, um in Deiner Umgebung das Evangelium zu verkündigen. Empfehle bitte meinen Online-Vortrag „Wer glaubt, der siegt!“ weiter, damit noch mehr Menschen ermutigt und gestärkt werden können.

Keller voller Äpfel

Letzten Dienstag träumte ich schon wieder was interessantes. Ich war in einem älteren Haus, in dem ich eine Art Hauskreis starten wollte, dann ging ich ins Keller, um zu schauen, was ich dort für den Tisch finde. Als ich im Keller war, sah ich Berge von grünen Äpfeln und oben auf den Regallen Gläser mit eingelegtem Gemüse. Ich habe dort einige faule Äpfel aussortiert, um sie zu entsorgen, dann ging ich wieder ins Haus. Traum Ende. Nun das kann mit meinem Projekt „Einfach Kirche“ zusammenhängen, denn ich habe vor, Menschen aus der Umgebung zur Waldkirche in unserem Wald einzuladen, um ihnen das Evangelium zu verkündigen und daraus eine Hauskirche in unserem Dorf zu gründen. Eine Freundin meinte, dass Keller mein Inneres bedeutet und die faulen Äpfel etwas faules in mir bedeuten können, was ich bereinigen soll. Das mache ich schon seit einiger Zeit, damit Gott nichts im Wege steht, mich zu gebrauchen.
Mein Online-Vortrag letzten Freitag wurde zwar nur von 2 Leuten über Zoom, aber dafür von ganz vielen über Instagram live besucht. Ich wünsche mir zwar, viel mehr Menschen mit meinen Glaubenserfahrungen zu ermutigen, aber auch wenn ich nur einen oder zwei im Monat ermutigen kann, lohnt es sich. Denn diese wenige Leute kann Gott verändern und sie mächtig in Seinem Reich gebrauchen. Für mich gilt immer noch „Wer im Kleinen treu ist, dem wird Gott Großes anvertrauen.“ Dranbleiben lohnt sich immer! Das habe ich aus der Erfahrung gelernt.
Letzten Donnerstag besuchte ich selbst die Waldkirche, um einige Videos aufzunehmen, die für die Einladung dienen sollen und nahm mir am Freitag frei, um mich für den Urlaub vorzubereiten und meine Andachten für diese Zeit einzuplanen, um die „Urlaubsunterbrechung“ diesmal zu vermeiden.
Am Sonntag habe ich mein Online-Kurs von REUTERS „Einführung in den digitalen Journalismus“ abgeschlossen, was mein Wissen zu dem Thema erweitert hat.
Nun freue ich mich schon auf unseren Urlaub und auf die schönen Bilder und Videos, die ich dort machen werde. Du darfst uns etwas „Urlaubsgeld“ hier spenden. Danke!

Neues Online-Projekt – Hammer-Statistik

Letzte Wochen war bei mir viel los. Außer den Kämpfen mit Behörden für meine aus der Ukraine geflüchteten Schwiegereltern und anderen Problemen, ist auch etwas Neues geboren!
Mir liegt ja schon lange auf dem Herzen, online-Kurse zu gestalten. Leider hatte ich immer viel Ablenkung und viele Angriffe erlebt. Jetzt hatte ich ein wenig „Luft“, um mich mit der Gestaltung meines neues Projekts „Einfach Kirche“ zu beschäftigen. Daraus entsteht eine Online-Gemeinde, die durch Glaubenskurse wachsen und sich zu vielen Offline-Hauskirchen entwickeln soll.
Die Besucher meines Online-Vortrags sollen dadurch mit mir und mit anderen Christen vernetzt bleiben können. Ich spürte eine echte Begeisterung, als ich die Idee bekam. Jetzt bin ich dabei, die Glaubenskurse zu entwickeln, die auf meinen eigenen Erfahrungen mit Gott basiert sind, aber einfach gestaltet. Den Glaubensgrundkurs können dann die Gläubigen an die Ungläubigen weiterleiten und so als evangelistisches Mittel nutzen. Ich bin immer noch am Beten, dass Gott mir reichlich Geld schenkt, damit ich mir einen leistungsstarken Computer kaufen kann, um Videos zu Hause zu bearbeiten. Der kostet mit zwei Monitoren ca. 5000 Euro. Gott weiß aber wofür ich ihn brauche und wird mir (vielleicht mit Deiner Unterstützung) sicher geben.
Der Blick auf die Statistik in meinem Andachten-Blog (über 6000 Besucher! Meisgeklickter Beitrag) hat mich wieder motiviert, an meiner Internet-Arbeit dranzubleiben, auch wenn es finanziell momentan echt schwierig ist. Im nächsten Monat muss ich 400 Euro nur für meine Plugins bezahlen, deren Einsatz sich wirklich lohnt. Auch die Feedbacks von Lesern meiner Beiträge machen mir Mut zum Ausharren. Gott möchte Großes tun, weil Er groß ist und weil Er in den schwachen mächtig ist! Glaubst Du das auch?
Am Sonntag und am Montag nutzte ich das schöne Wetter, um im Wald einige Videos für meine Online-Kurse aufzunehmen. Auf dem Weg zum Drehort betete ich, dass Gott diese Videos gebraucht, um Seine Botschaft durch meine Arbeit zu vermitteln. Also, dann glaube ich einfach, dass Er das tut.

Geburtstagsfeier – schweres Geburtstagsgeschenk

Letzte Woche habe ich meinen 47 Geburtstag mit einem Besuch eines klassischen Konzerts mit meiner Frau gefeiert. Ich habe gestaunt, dass ganz viele Menschen mit den Masken beim Konzert waren, obwohl es keine Pflicht mehr bestand. Für mich war das auf jeden Fall ein schöner Geburtstagsgeschenk, denn ich die Maske nie und habe sie für sinnlos gehalten. Noch ein besonderes Geschenk erhielt ich vom Christlichen Integrationszentrum Augsburg: ein schweres Multifunktionsgerät von Canon. Ich habe mir zwar gewünscht, einen Läserdrucker, aber dass Gott mich mit so einem schweren Gerät beschenkt, hätte ich nicht gedacht. Leider steht das Gerät jetzt unten im Eingang, weil es einfach zu schwer (168 kg) ist, ihn auf den zweiten Stock zu tragen. Zuzweit mit dem Nachbarn haben wir es nicht geschafft.
Gestern hat meine Chefin mich gefragt, wann wir angefangen haben, täglich eine Stunde zu beten und hat gestaunt, dass es schon fast zwei Jahre sind. In dieser Zeit hat Gott auch einiges bewirkt und einiges will Er noch tun. Dranbleiben ist ganz wichtig, besonders in dieser merkwürdigen Zeit.
Die Ukraine ist bei uns immer noch ein Thema, zu dem ich letzte Woche einen Fernsehen-Beitrag gemacht habe. Am Sonntag habe ich unseren Keller entrümpelt und 5 Kartons mit alten Klamotten eingesammelt, die ich dem Ukraine-Verein gespendet habe. Da ich war froh, wieder etwas Platz im Keller geschafft zu haben.
Mein Junior (6 J.) hat auf YouTube mit seiner Schwester meine Videos angeschaut und sagte mir gestern: „Papa, es ist mir nützlich, Deine Videos anzuschauen, weil ich so mehr über Gott erfahren kann!“ Da habe ich gestaunt. Abends, als die Mama bei der Fahrschule war, habe ich mit ihm vor dem Schlafengehen die Bibel gelesen, damit er seinen Hunger nach Gott nicht verliert. Ich bin Gott dankbar für diese Geschenke und bete, dass sie Seine echte Nachfolger werden. Dass meine Videos für sie bereits jetzt ein gutes Erbe sind, find ich einfach genial.

Kloster statt Südtirol

Eigentlich wollten wir mein Geburtstag heute in Südtirol feiern, doch es kam alles anders. Zuerst hat sich meine Frau mit Magendarm-Grippe eingesteckt, dann kam auch die Nachricht von unserer Gastgeberin, dass ihre Tochter postiv auf Corona getestet wurde. Nun, Gott weiß besser, warum das diesmal nicht klappen sollte. Wir haben uns am Samstag nach Ausflugszielen umgeschaut und haben uns entschieden zum Kloster Wettenhausen zu fahren. Der Schnee hat alles schön weiß bedeckt, so dass alles viel schöner ausgesehen hat.
Als wir am Kloster vorbei gingen, traf meine Frau die junge Schwester Johanna und fragte sie, ob wir rein dürften. Die ganz frisch eingeweihte Nonne hat uns dann durch den Kloster geführt und seine Geschichte einwenig belichtet. Dann haben wir uns zusammengesetzt, um etwas zu trinken und leckere Hafferkekse zu essen. Ich habe der Schwester Johanna meine Zeugnisse erzählt und wir haben dann zum Schluss noch zusammen gebetet. Nein, nicht zur Maria, sondern zu Jesus!
Dann habe ich Schwester Johanna meine Kontakt-Daten hinterlassen, fals sie sich für ein Fernseh-Beitrag bereit wäre, ein Interview zu geben. Ich habe ja während der Führung schon mit dem Handy gefilmt, doch sponntan wollte sie kein Interview geben.
Finanziell werde ich immer wieder angegriffen und suche immer noch nach Unterstützern, die mich monatlich untersützten. Momentan sind es nur zwei, die mich monatlich mit 25 Euro unterstützen. Neuerdings kann man mir auch Bitcoins spenden! Dafür habe ich ein kostenloses Konto bei NURI eingerichtet, denn man sollte für die neue Zeit schon vorbereitet sein, wenn das Bargeld abgeschafft wird und nur digitales Geld geben wird. Ich bin zwar kein Freund von digitalen Währung, aber vieles läuft ja nicht nach meinem Geschmack und ich muss für alles bereit sein.
Es ist dumm, die technischen Entwicklungen dieser Welt, nicht zu nutzen. Wenn Christen sich schon vor Corona aktiv mit den Medien beschäftigt hätten, dann hätten wir viel mehr Menschen für Jesus erreichen können. Oder?

Gastbeitrag – Geburtstag – Südtirol

Die Wege des Herrn sind unerklärlich, aber immer wieder spannend. Seit einigen Jahren kenne ich Ulrike Nägele aus Südtirol als christliche Bloggerin und schreibe hin und wieder einen Gastbeitrag in ihrem Blog. Neulich überlegte ich, wie ich meinen Geburtstag feiern könnte. Da wir mit meiner Frau an meinen früheren Geburtstagen oft irgendwohin gefahren sind, kam mir die Idee, an diesem Wochenende nach Südtirol zu fahren, um die schöne Landschaften anzuschauen und zu fotografieren, aber auch Ulrike zu treffen, um mit sie persönlich kennen zu lernen und ein Video für CRTV und für meinen YouTube-Kanal aufzunehmen. Dass Ulrike mir spontan zugesagt hat, war ich etwa überrascht, denn so viel Spontanität erlebe ich in Deutschland selten.
Dass aber so manche Ideen von Gott kommen, erkenn ich oft am gleichzeitigen Angreifen des Teufels. So auch jetzt, als ich dachte, dass wir uns den Ausflug eigentlich leisten könnten, hat unser Stromanbieter die Nachzahlung von 260 Euro abgebucht. In solchen Fällen bedanke ich mich beim Widersacher, dass er mir Gottes Vorhaben bestätigt und Gott wird alles dafür tun, damit Sein Plan mit mir in Erfüllung geht. Ich weiß zwar im moment noch nicht, warum diese Reise nach Südtirol so wichtig ist, aber das werde ich schon entweder vor Ort oder aber später erkennen.
Der Blick auf die Besucher-Zahlen meines Andachten-Blogs machte mir heute wieder Mut, weiter zu machen. Gestern waren über 2000 Besucher drauf! Da hat sich jahrelange Arbeit gelohnt. Ich war zwar immer wieder kurz vor dem Aufgeben, weil diese Arbeit mir viel Zeit und Geld kostet und ich dafür kaum Unterstützung bekomme, aber die positiven Feedbacks und solche Entwicklungen machen mir Mut, weiterzumachen. Der gestrige Rekord könnte mit meinem Gastbeitrag im Glaube-Hoffnung-Liebe Blog zusammenhängen, weil ich dort meine Blogs verlinkt habe. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, etwas online zusammen zu machen und einander zu unterstützen.
Ich würde mich freuen, wenn Du mich zu meinem Geburtstag mit Finanzen segnest, damit ich mir den Weg und die Aufenthalt in Südtirol leisten kann. Ich werde später darüber berichten, was ich dort erlebt habe. Hier findest Du meine Daten dafür. Ich bedanke mich im Voraus!

Ukraine…Ukraine…Ukraine

Letzte Wochen haben sich bei uns wie auch bei vielen anderen Menschen alle Gedanken um die Ukraine gekreist. Das kommt natürlich davon, weil meine Frau eine Ukrainerin ist und viele Freunde in der Ukraine hat, mit denen sie im Kontakt ist. Einige haben es geschafft, das Land zu verlassen, andere bleiben als Helfer da. Es ist schon eine sehr herausfordernde Zeit für uns alle, aber mit unserem Gott können wir sie gut überstehen. Wir als Familie versuchen auch zu helfen, wie es nur möglich ist. Ich danke an dieser Stelle meine Unterstützer, die uns ermöglichen, Pakete mit Lebensmittel und anderen Sachen an unsere Freunde nach Ukraine und Polen zu schicken. Wir brauchen weiterhin die Unterstützung. Danke!
In der letzten Woche habe ich einen neuen Videobeitrag mit dem Titel „Warum lässt Gott den Krieg zu?“ online gestellt (…wenn mein YouTube-Kanal noch nicht abonniert hast, dann kannst Du das hier tun!)
Bei meinem Arbeitgeber (CRTV Augsburg e. V.) ist Ukraine jetzt auch ein Thema. Am Donnerstag waren wir auf dem Dreh in einem Gymnasium in Mering, das den Kindern aus Ukraine mit einem „Willkommensprojekt“ die Möglichkeit bittet, an der Schule teilzunehmen und deutsche Sprache zu lernen. Dort lernte ich die Lehrerin aus Dnjepropetrovsk kennen und habe ihr im Gespräch mit dem Direktor des Gymnasiums gedolmetscht. Da sie auch eine Psychologin ist, will sie die geflüchteten Kinder psychologisch betreuen. Als wir uns später über das Schulsystem in der Ukraine unterhalten haben, stellte ich fest, dass die Ukraine in vielen Dingen viel weiter ist als Deutschland.
Am Freitag war ich mit dem Schnitt für den Fernseh-Beitrag beschäftigt, denn man später auch auf unserem YouTube-Kanal anschauen kann.
Auch Katarina aus Kiew, über die ich im Dezember geschrieben habe (siehe hier) ist nach Deutschland geflohen und ich unterstütze sie jetzt über TeleGuard beim Lernen der Deutschen Sprache.