Neues Online-Projekt – Hammer-Statistik

Letzte Wochen war bei mir viel los. Außer den Kämpfen mit Behörden für meine aus der Ukraine geflüchteten Schwiegereltern und anderen Problemen, ist auch etwas Neues geboren!
Mir liegt ja schon lange auf dem Herzen, online-Kurse zu gestalten. Leider hatte ich immer viel Ablenkung und viele Angriffe erlebt. Jetzt hatte ich ein wenig „Luft“, um mich mit der Gestaltung meines neues Projekts „Einfach Kirche“ zu beschäftigen. Daraus entsteht eine Online-Gemeinde, die durch Glaubenskurse wachsen und sich zu vielen Offline-Hauskirchen entwickeln soll.
Die Besucher meines Online-Vortrags sollen dadurch mit mir und mit anderen Christen vernetzt bleiben können. Ich spürte eine echte Begeisterung, als ich die Idee bekam. Jetzt bin ich dabei, die Glaubenskurse zu entwickeln, die auf meinen eigenen Erfahrungen mit Gott basiert sind, aber einfach gestaltet. Den Glaubensgrundkurs können dann die Gläubigen an die Ungläubigen weiterleiten und so als evangelistisches Mittel nutzen. Ich bin immer noch am Beten, dass Gott mir reichlich Geld schenkt, damit ich mir einen leistungsstarken Computer kaufen kann, um Videos zu Hause zu bearbeiten. Der kostet mit zwei Monitoren ca. 5000 Euro. Gott weiß aber wofür ich ihn brauche und wird mir (vielleicht mit Deiner Unterstützung) sicher geben.
Der Blick auf die Statistik in meinem Andachten-Blog (über 6000 Besucher! Meisgeklickter Beitrag) hat mich wieder motiviert, an meiner Internet-Arbeit dranzubleiben, auch wenn es finanziell momentan echt schwierig ist. Im nächsten Monat muss ich 400 Euro nur für meine Plugins bezahlen, deren Einsatz sich wirklich lohnt. Auch die Feedbacks von Lesern meiner Beiträge machen mir Mut zum Ausharren. Gott möchte Großes tun, weil Er groß ist und weil Er in den schwachen mächtig ist! Glaubst Du das auch?
Am Sonntag und am Montag nutzte ich das schöne Wetter, um im Wald einige Videos für meine Online-Kurse aufzunehmen. Auf dem Weg zum Drehort betete ich, dass Gott diese Videos gebraucht, um Seine Botschaft durch meine Arbeit zu vermitteln. Also, dann glaube ich einfach, dass Er das tut.

Pferd aus der Feuerexplosion

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte ich einen Traum, in dem ich ein Bild auf dem Computer öffnete, in dem eine Feuerexplosion und daraus springende Pferd zu sehen war. Interessanterweise hat meine Frau auch vom Feuer geträumt. Was das wohl zu sagen hat? Es könnte Feuer des Heiligen Geistes sein, aber es könnte auch Feuer des Gerichtes sein.
Wie dem auch sei, ich verlasse mich einfach auf Gott, der mir rechtzeitig zeigt, was damit gemeint ist.
Letzte Zeit war bei mir wieder sehr turbulent. Es gab viel Lauferei für meine Schwiegereltern aus der Ukraine. Leider hat sie wenig Ergebnisse gebracht. Sie bekommen immer noch kein Geld, obwohl sie schon fast drei Monate da sind, weil die Behörden es mit der Registrierung nicht schaffen. Da müssen wir sie mit Essen versorgen, was unsere Familienkasse ziemlich beansprucht hat. (Wenn Du magst, kannst uns helfen!)
Gott sei Dank, konnte ich auf der Arbeit zwei Videobeiträge mit Andreas Wiebe von Swisscows AG online stellen und zwischendurch meine Blogbeiträge (Andachten, Glaubensblog) schreiben.
Am Freitag Abend habe ich wieder meinen Online-Vortrag gehalten und durfte einige Menschen mit meinen Zeugnissen über Zoom und Instagram live ermutigen und ihren Glauben stärken. Besonders gefreut hat es mich, dass ein junges Pärchen aus Sachsen dabei war, denen eine ehemalige Teilnehmerin meinen Vortrag empfohlen hat. Es gibt doch welche, die weiterempfehlen. Das freut mich!
So habe ich mich jetzt entschieden, meinen Online-Vortrag jeden letzten Freitag des Monats anzubieten und hoffe, dass noch mehr ermutigte den Vortrag ihren Freunden empfehlen.
Ich freue mich auf diesen Monat, weil ich glaube, dass diesen Monat viele wunderbare Dinge passieren werden, über die ich berichten kann. Es wird Lösungen für einige Probleme geben und Gott wird mich noch mehr gebrauchen können. Ich bin sehr gespannt auf sein Wirken und ermutige jeden, Großes von Gott zu erwarten.

Geburtstagsfeier – schweres Geburtstagsgeschenk

Letzte Woche habe ich meinen 47 Geburtstag mit einem Besuch eines klassischen Konzerts mit meiner Frau gefeiert. Ich habe gestaunt, dass ganz viele Menschen mit den Masken beim Konzert waren, obwohl es keine Pflicht mehr bestand. Für mich war das auf jeden Fall ein schöner Geburtstagsgeschenk, denn ich die Maske nie und habe sie für sinnlos gehalten. Noch ein besonderes Geschenk erhielt ich vom Christlichen Integrationszentrum Augsburg: ein schweres Multifunktionsgerät von Canon. Ich habe mir zwar gewünscht, einen Läserdrucker, aber dass Gott mich mit so einem schweren Gerät beschenkt, hätte ich nicht gedacht. Leider steht das Gerät jetzt unten im Eingang, weil es einfach zu schwer (168 kg) ist, ihn auf den zweiten Stock zu tragen. Zuzweit mit dem Nachbarn haben wir es nicht geschafft.
Gestern hat meine Chefin mich gefragt, wann wir angefangen haben, täglich eine Stunde zu beten und hat gestaunt, dass es schon fast zwei Jahre sind. In dieser Zeit hat Gott auch einiges bewirkt und einiges will Er noch tun. Dranbleiben ist ganz wichtig, besonders in dieser merkwürdigen Zeit.
Die Ukraine ist bei uns immer noch ein Thema, zu dem ich letzte Woche einen Fernsehen-Beitrag gemacht habe. Am Sonntag habe ich unseren Keller entrümpelt und 5 Kartons mit alten Klamotten eingesammelt, die ich dem Ukraine-Verein gespendet habe. Da ich war froh, wieder etwas Platz im Keller geschafft zu haben.
Mein Junior (6 J.) hat auf YouTube mit seiner Schwester meine Videos angeschaut und sagte mir gestern: „Papa, es ist mir nützlich, Deine Videos anzuschauen, weil ich so mehr über Gott erfahren kann!“ Da habe ich gestaunt. Abends, als die Mama bei der Fahrschule war, habe ich mit ihm vor dem Schlafengehen die Bibel gelesen, damit er seinen Hunger nach Gott nicht verliert. Ich bin Gott dankbar für diese Geschenke und bete, dass sie Seine echte Nachfolger werden. Dass meine Videos für sie bereits jetzt ein gutes Erbe sind, find ich einfach genial.

Kloster statt Südtirol

Eigentlich wollten wir mein Geburtstag heute in Südtirol feiern, doch es kam alles anders. Zuerst hat sich meine Frau mit Magendarm-Grippe eingesteckt, dann kam auch die Nachricht von unserer Gastgeberin, dass ihre Tochter postiv auf Corona getestet wurde. Nun, Gott weiß besser, warum das diesmal nicht klappen sollte. Wir haben uns am Samstag nach Ausflugszielen umgeschaut und haben uns entschieden zum Kloster Wettenhausen zu fahren. Der Schnee hat alles schön weiß bedeckt, so dass alles viel schöner ausgesehen hat.
Als wir am Kloster vorbei gingen, traf meine Frau die junge Schwester Johanna und fragte sie, ob wir rein dürften. Die ganz frisch eingeweihte Nonne hat uns dann durch den Kloster geführt und seine Geschichte einwenig belichtet. Dann haben wir uns zusammengesetzt, um etwas zu trinken und leckere Hafferkekse zu essen. Ich habe der Schwester Johanna meine Zeugnisse erzählt und wir haben dann zum Schluss noch zusammen gebetet. Nein, nicht zur Maria, sondern zu Jesus!
Dann habe ich Schwester Johanna meine Kontakt-Daten hinterlassen, fals sie sich für ein Fernseh-Beitrag bereit wäre, ein Interview zu geben. Ich habe ja während der Führung schon mit dem Handy gefilmt, doch sponntan wollte sie kein Interview geben.
Finanziell werde ich immer wieder angegriffen und suche immer noch nach Unterstützern, die mich monatlich untersützten. Momentan sind es nur zwei, die mich monatlich mit 25 Euro unterstützen. Neuerdings kann man mir auch Bitcoins spenden! Dafür habe ich ein kostenloses Konto bei NURI eingerichtet, denn man sollte für die neue Zeit schon vorbereitet sein, wenn das Bargeld abgeschafft wird und nur digitales Geld geben wird. Ich bin zwar kein Freund von digitalen Währung, aber vieles läuft ja nicht nach meinem Geschmack und ich muss für alles bereit sein.
Es ist dumm, die technischen Entwicklungen dieser Welt, nicht zu nutzen. Wenn Christen sich schon vor Corona aktiv mit den Medien beschäftigt hätten, dann hätten wir viel mehr Menschen für Jesus erreichen können. Oder?

Gastbeitrag – Geburtstag – Südtirol

Die Wege des Herrn sind unerklärlich, aber immer wieder spannend. Seit einigen Jahren kenne ich Ulrike Nägele aus Südtirol als christliche Bloggerin und schreibe hin und wieder einen Gastbeitrag in ihrem Blog. Neulich überlegte ich, wie ich meinen Geburtstag feiern könnte. Da wir mit meiner Frau an meinen früheren Geburtstagen oft irgendwohin gefahren sind, kam mir die Idee, an diesem Wochenende nach Südtirol zu fahren, um die schöne Landschaften anzuschauen und zu fotografieren, aber auch Ulrike zu treffen, um mit sie persönlich kennen zu lernen und ein Video für CRTV und für meinen YouTube-Kanal aufzunehmen. Dass Ulrike mir spontan zugesagt hat, war ich etwa überrascht, denn so viel Spontanität erlebe ich in Deutschland selten.
Dass aber so manche Ideen von Gott kommen, erkenn ich oft am gleichzeitigen Angreifen des Teufels. So auch jetzt, als ich dachte, dass wir uns den Ausflug eigentlich leisten könnten, hat unser Stromanbieter die Nachzahlung von 260 Euro abgebucht. In solchen Fällen bedanke ich mich beim Widersacher, dass er mir Gottes Vorhaben bestätigt und Gott wird alles dafür tun, damit Sein Plan mit mir in Erfüllung geht. Ich weiß zwar im moment noch nicht, warum diese Reise nach Südtirol so wichtig ist, aber das werde ich schon entweder vor Ort oder aber später erkennen.
Der Blick auf die Besucher-Zahlen meines Andachten-Blogs machte mir heute wieder Mut, weiter zu machen. Gestern waren über 2000 Besucher drauf! Da hat sich jahrelange Arbeit gelohnt. Ich war zwar immer wieder kurz vor dem Aufgeben, weil diese Arbeit mir viel Zeit und Geld kostet und ich dafür kaum Unterstützung bekomme, aber die positiven Feedbacks und solche Entwicklungen machen mir Mut, weiterzumachen. Der gestrige Rekord könnte mit meinem Gastbeitrag im Glaube-Hoffnung-Liebe Blog zusammenhängen, weil ich dort meine Blogs verlinkt habe. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, etwas online zusammen zu machen und einander zu unterstützen.
Ich würde mich freuen, wenn Du mich zu meinem Geburtstag mit Finanzen segnest, damit ich mir den Weg und die Aufenthalt in Südtirol leisten kann. Ich werde später darüber berichten, was ich dort erlebt habe. Hier findest Du meine Daten dafür. Ich bedanke mich im Voraus!

Ukraine…Ukraine…Ukraine

Letzte Wochen haben sich bei uns wie auch bei vielen anderen Menschen alle Gedanken um die Ukraine gekreist. Das kommt natürlich davon, weil meine Frau eine Ukrainerin ist und viele Freunde in der Ukraine hat, mit denen sie im Kontakt ist. Einige haben es geschafft, das Land zu verlassen, andere bleiben als Helfer da. Es ist schon eine sehr herausfordernde Zeit für uns alle, aber mit unserem Gott können wir sie gut überstehen. Wir als Familie versuchen auch zu helfen, wie es nur möglich ist. Ich danke an dieser Stelle meine Unterstützer, die uns ermöglichen, Pakete mit Lebensmittel und anderen Sachen an unsere Freunde nach Ukraine und Polen zu schicken. Wir brauchen weiterhin die Unterstützung. Danke!
In der letzten Woche habe ich einen neuen Videobeitrag mit dem Titel „Warum lässt Gott den Krieg zu?“ online gestellt (…wenn mein YouTube-Kanal noch nicht abonniert hast, dann kannst Du das hier tun!)
Bei meinem Arbeitgeber (CRTV Augsburg e. V.) ist Ukraine jetzt auch ein Thema. Am Donnerstag waren wir auf dem Dreh in einem Gymnasium in Mering, das den Kindern aus Ukraine mit einem „Willkommensprojekt“ die Möglichkeit bittet, an der Schule teilzunehmen und deutsche Sprache zu lernen. Dort lernte ich die Lehrerin aus Dnjepropetrovsk kennen und habe ihr im Gespräch mit dem Direktor des Gymnasiums gedolmetscht. Da sie auch eine Psychologin ist, will sie die geflüchteten Kinder psychologisch betreuen. Als wir uns später über das Schulsystem in der Ukraine unterhalten haben, stellte ich fest, dass die Ukraine in vielen Dingen viel weiter ist als Deutschland.
Am Freitag war ich mit dem Schnitt für den Fernseh-Beitrag beschäftigt, denn man später auch auf unserem YouTube-Kanal anschauen kann.
Auch Katarina aus Kiew, über die ich im Dezember geschrieben habe (siehe hier) ist nach Deutschland geflohen und ich unterstütze sie jetzt über TeleGuard beim Lernen der Deutschen Sprache.

Wohnung für die Schwiegereltern – Vortrag

Meine Schwiegereltern sind wieder zu uns gekommen, weil in der Ukraine Krieg herrscht. Wir haben uns auf die Suche nach einer Wohnung gemacht und geholfen wurde uns bei CiZ Augsburg! Dieser Verein ist gerade sehr aktiv in der Arbeit mit ukrainischen Flüchtlingen. Am Donnerstag besuchte ich CiZ mit meiner Chefin zusammen, um die Briefumschläge abzuholen, die bei CiZ mit unseren Visitenkarten gefüllt wurden. Und die Vereinsleiterin zeigte mir drei Wohnungsangebote von Vermietern, die selbst Christen sind und gern Menschen bei sich aufnehmen würden. Eine Wohnung hat uns interessiert, weil sie nicht weit von uns entfernt ist. Am Samstag haben wir den Schlüssel geholt und am Sonntag sind meine Schwiegereltern dort eingezogen. Dass Gott uns gerade jetzt immer wieder ganz schnell unterstützt, ist erstaunlich. Ich bin zwar eher daran gewöhnt, länger auf Gottes Antworten zu warten, bin aber sehr dankbar, wenn es auch schneller geht. So habe ich am Freitag die Rechnung über die Nachzahlung von Stromkosten (266 €!) bekommen, was mich zuerst sehr erschreckt hat, aber gleichzeitig kamen Spenden rein, die genau diese Summe bedecken. Gott ist einfach wunderbar!
Am Samstagabend hatte ich seit längerem wieder nur einen einzigen Teilnehmer bei meinem Online-Vortrag „Wer glaubt, der siegt!“, aber manchmal ist es von Gott so gewollt. So konnte ich mich ausführlich mit dem Teilnehmer unterhalten und ihn ermutigen. So ist es für mich kein Grund, aufzuhören, den Online-Vortrag weiter zu machen. Ich habe ja viel mit Gott erlebt und möchte es mit vielen anderen Menschen teilen, damit sie auch an einen lebendigen Gott glauben, für den nichts unmöglich ist.
Ich brauche nach wie vor finanzielle Unterstützung. Besonders jetzt, weil ich meine Freunde in der Ukraine gern mit Geld unterstützen möchte, die nicht fliehen konnten. Was Christen in der Ukraine gerade erleben, kann man hier anhören. Die ganze Welt betet jetzt für den Frieden in der Ukraine und ich ermutige jeden, das auch zu tun.

Es ist gerade alles verrückt!

Anders als verrückt, kann man die Situation gerade nicht bezeichnen. Seit einigen Tagen sind meine Schwiegereltern wieder bei uns, weil sie vor Krieg in Ukraine fliehen mussten. Die Behörden spielen aber verrückt. Wir mussten einen Tag in der Kälte ausharren, bis wir die beiden zur Registrierung bringen konnten. Dann aber drängten sie uns einen Asylantrag zu stellen, weil die Beiden hier schon als Asylanten waren und letztes Jahr abgeschoben wurden. Nach dem Kontakt der Heimleitung des Heims, wo meine Schwiegereltern früher lebten, wurde der gestellte Asylantrag gelöscht und wie mussten die beiden neu registrieren, damit sie hier wie alle andere Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden können. Es herrscht ein Chaos ohne Ende. Das Geplapper in den Medien, dass man angeblich aus der letzten Flüchtlingswelle 2015 viel gelernt hätte und alles im Griff hat, ist nur die Luft. Wenn es keine Gemeinden und keine Vereine wie z.B. CiZ in Augsburg geben würde, dann wäre es noch schlimmer.
Heute bin ich endlich wieder an meinem Arbeitsplatz und kann bei der Arbeit etwas entspannen.
Obwohl ich jetzt einige Tage keine Andachten schreiben und aufnehmen konnte, wurde ich heute Morgen von der Statistik der Besucherzahlen überrascht. Schon in der Früh waren es 1809 Besucher! Das hat mich natürlich sehr gefreut und in den letzten Tagen gab’s immer wieder neue Abonnenten. Das macht mir Mut, trotzt der widrigen Umstände, weiter zu machen. Bitte bete für mich, dass die Lage mit meinen Schwiegereltern sich bald entspannt und wir für sie eine Wohnung finden, wo sie leben können. Wir brauchen nach wie vor finanzielle Unterstützung, weil die Spritpreise wieder mächtig gestiegen sind und ich muss viel mit dem Auto zwischen Diedorf und Augsburg fahren. Allein zur Registrierungsstelle sind es 20 km von uns, die ich nur in letzten Zwei Tagen mehrmals besuchen musste.
Ja, der Feind ist mächtig unterwegs, aber Gott ist noch mächtiger unterwegs. In der Ukraine erleben Christen große Wunder. Die Bomben, die neben ihren Häusern landen explodieren nicht oder verschwinden bereits in der Luft. Gott ist stärker als Krieg und Jesus hat den größten Zerstörer Satan bereits besiegt. Wir dürfen uns nicht erschrecken lassen, sondern müssen weiterhin im Gebet und Glauben ausharren.
Ukraine-Hilfe

Siwsscows und Ukraine-Krieg

Wir sind am 26. März in die Schweiz zu unseren Freunden in Homburg gefahren und am Montag danach habe ich mich wieder mit Andreas Wiebe von Swisscows AG getroffen, um noch einige Videos aufzunehmen und uns über seine Arbeit auszutauschen. Wir waren ganze 6 Stunden zusammen und es war ein tolles Erlebnis. Daraus haben sich einige Ideen und nach meinem Empfinden auch langfristige Freundschaft entwickelt.
Ein Tag später habe ich mich mit Andreas Lange von Medialog getroffen und wir haben uns über die Medienarbeit und geistliche Entwicklung in der Welt und in unserem Leben unterhalten. Das war ein sehr ermutigendes Gespräch. Abends haben wir mit unseren Gastgebern zusammen gebetet und ich hatte ein Bild von dem Bauernhof, aus dem in der tiefsten Nacht Lichtstrahlen über die ganze Gegend ausgingen. Wir werden immer noch eingeladen, in die Schweiz umzuziehen und eine Wohnung wäre für uns sogar fertig eingerichtet, aber wir sind noch am Beten, dass Gott uns zeigt, wohin die Reise geht. Dass es bald zum Umzug kommt, habe ich schon seit einem Jahr das Empfinden, weil Gott mir aufs Herz gelegt hat, meine Sachen langsam einzupacken.
Wir waren bis Donnerstag in der Schweiz, wo wir auch eine Schokoladenfabrik besuchten und einen Spaziergang in Appenzell gemacht haben. Danach sollten wir nachhause fahren, aber wir haben die Nachricht erhalten, dass meine Schwiegereltern aus ihrer Stadt in Ukraine fliehen müssen und dass sie bereits unterwegs zur polnischen Grenze sind. Da wir nicht genau wussten, wie es weiter geht, fuhren wir zuerst zu meiner Mutter nach Gifhorn, denn von dort ist Polen näher als von Bayern. Wir warteten einen Tag und haben uns eigentlich darauf vorbereitet, nach Polen zu fahren, um unsere Fluchtlinge von dort abzuholen. Doch Gott hat so geführt, dass dort ein Mann aus Straubing abgeholt und ich sie am Samstag von Straubing abholen musste. Jetzt geht der Stress mit Behörden wieder los. Hätten sie meine Schwiegereltern letztes Jahr nicht abgeschoben, dann hätten wir jetzt weniger Stress. Bitte bete, dass wir für meine Schwiegereltern bald eine Wohnung finden. Danke!

Podcast-Aufnahme / Craheim-Kontakt

21. Februar 2022

Ach, es ist schon wieder eine Woche rum. Wie schnell die Zeit vergeht. Aber es gibt immer wieder irgendwas neues. Es hat mich sehr gefreut, dass in der Schweiz keine Maskenpflicht mehr gibt, und ich hoffe sehr, dass es in Deutschland bald auch der Fall sein wird. Ich werde die Maske auf jeden Fall nicht vermissen.
Am Donnerstag habe ich eine neue Podcast-Folge mit Andreas Wiebe (CEO der Swisscows AG) aufgenommen, die bald auf meinem Podcast-Blog erscheinen wird. Wenn Du ihn noch nicht abonniert hast, dann mache das hier. Andreas Wiebe ist wie ich ein Russlanddeutscher, der sich gewagt hat, mit seiner Suchmaschine der Daten-Kracke Google Kampf anzusagen. Es etwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, die für uns beide ermutigend ist.
Ich habe mich auch sehr gefreut, dass mein alter Bekannter, den ich aus meiner früheren Gemeinde in Lilienthal kenne, sich gemeldet hat, der im Schloß Craheim tätig ist. Dort möchte ich gern hin, um eine Reportage für CRTV über die Lebensgemeinschaft zu machen und die Leute dort kennen zu lernen. Wir werden heute Nachmittag telefonieren, um alle Details zu besprechen. Ich bin schon gespannt auf unser Gespräch, denn wir haben uns fast 20 Jahre nicht mehr gesehen.
Im Gebet mit meiner Chefin spüren wir immer stärker, dass dieses Jahr ein Jahr großer Veränderungen sein wird und viele Durchbrüche in verschiedenen Bereichen möglich sein werden. Jesus hat einiges mit Seiner Gemeinde vor. Wir sind total gespannt, was kommen wird. Während die ganze Welt in Angst und Furcht lebt, dürfen wir in einer tiefen Zuversicht bleiben und Gott vertrauen, dass Er aus dem Schlimmsten das Beste macht.
Dank einer Spende aus der Schweiz kann ich diese Woche endlich TÜV für mein Auto machen. Sowas erlebe ich immer wieder, dass Gott sich um meine Anliegen kümmert, auch wenn ich manchmal etwas länger darauf warten muss. Gott ist einfach treu! Er ist ein wunderbarer Vater!

1 2 3 5